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News der Schachjugend Baden

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Kristin Wodzinski (20.11.2016, 22:55:42)
Ausrichter für BW-Blitzmeisterschaft gesucht! 

Leider hat sich bisher noch kein Ausrichter für die BW-Blitzmeisterschaft gefunden. Falls sich kein Verein findet, der das Turnier austragen möchte, muss die Meisterschaft leider in diesem Jahr ausfallen.

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Gesucht wird ein Ausrichter, der Interesse hat die diesjährige BW-Blitzmeisterschaft auszutragen. Der Termin war in den letzten Jahren immer Ende November / Anfang Dezember. Es wäre schön, wenn es auch in diesem Jahr in dieser Zeit stattfinden könnte. Zu erwarten sind in etwa 70 Teilnehmer. Die Zahlen haben in den letzten Jahren immer etwas variiert, abhängig davon, wo das Turnier ausgetragen wurde:

2015: 128
2014: 74
2013: 50
2012: 73
2011: 41
2010: 72
2009: 88
2008: 73

Wer Interesse hat die Meisterschaft bei sich auszurichten, kann sich per E-Mail sjbev@badischer-schachverband.de melden!

Kristin Wodzinski (18.11.2016, 19:36:20)
Badische Meisterschaft 2017 

Die Badischen Meisterschaften U14/w-U20/w werden vom 02.-06. Januar 2017 wie üblich auf der Sportschule Schöneck stattfinden.

Die jüngeren Altersklassen (U10/w+U12/w) werden vom 03.-05. Januar 2017 vom SC Untergrombach ausgerichtet. Die U8 findet als Tagesturnier am 03.01.2017 statt.

Informationen findet man in Kürze unter http://sjb.walther-info.de/bjem17.htm

Kristin Wodzinski (06.11.2016, 21:46:50)
Deutsche Meisterschaft U20w 

Die Weihnachtszeit kommt und mit ihr die alljährliche Gelegenheit, mit Freundinnen aus dem Schachverein gemeinsam das Jahr bei der Offenen Deutschen Vereinsmeisterschaft U20w ausklingen zu lassen. Vom 26. bis 30. Dezember findet das Turnier zusammen mit der DVM U20 in Borken in NRW statt. Teilnehmen können Spielerinnen der Jahrgänge 1996 und jünger, die zusammen Vierermannschaften bilden. Da je Vereinsmannschaft auch eine Gastspielerin erlaubt ist, vermittelt die Deutsche Schachjugend gerne auch Spielerinnen, die bei sich im Verein nicht genügend Mitstreiterinnen finden können.

Informationen zum Turnier finden sich im DVM-Portal unter https://www.deutsche-schachjugend.de/2016/dvm-u20w/. Dort ist auch die Anmeldung zu dieser offenen U20w-Meisterschaft möglich. Meldeschluss ist der 15. November.

Dr. Andrea Lohrmann (02.11.2016, 16:28:02)
Erstes Jungsseminar U12 ein voller Erfolg 

Immer wieder erreichten uns Anfragen von Jungs, die gerne auch ein Jungsseminar hätten, nachdem es das Mädchenseminar der SJB schon seit Jahren gibt. Am 29./30.10.16 war es endlich soweit, das erste Jungsseminar fand in der Jugendherberge Forbach im Herzen des Schwarzwaldes statt.

Klaus Knopf hat es möglich gemacht, indem er die Organisation übernommen hat. Dafür ein ganz riesengroßes Dankeschön!! Zumal die Vorbereitung auf das Wochenende es in sich hatte. Zunächst war das Seminar auf 20 Kinder ausgelegt, aber die Nachfrage war überwältigend. Deshalb wurde die Teilnehmerzahl mehrfach auf schließlich 40 Jungs von 8 bis 12 Jahren aufgestockt. Als Trainer waren B-Trainer Nikolaus Sentef, C-Trainer Andreas Ciolek und Felix Walther dabei. Unterstützt wurden sie von Senad Ljuca, der zusammen mit den Trainern immer ein Auge auf die Jungs hatte. Auch ihnen ein herzliches Dankeschön!

Die Anreise am Samstag klappte trotz der schmalen Waldstraße und diverser Staus für alle Teilnehmer überraschend gut. Und das obwohl die Teilnehmer von Laufenburg im Süden bis Bad Mergentheim im Norden aus nahezu ganz Baden angereist kamen. Außerdem kamen die Jungs aus 23 verschiedenen Vereinen! Das führte zunächst dazu, dass sich die jungen Teilnehmer, von denen die meisten noch über keine bis wenig Turniererfahrung verfügten, untereinander nicht kannten. Aber das änderte sich natürlich schnell.

Nachdem Klaus Knopf alle Jungs von ihren Eltern in Empfang genommen hatte, musste er erst mal umdisponieren. Der reservierte Seminarraum im „Pavillon“ erwies sich für die große Gruppe als zu klein. Deshalb fand das Seminar überwiegend im Speisesaal statt, der genug Platz bot und zusätzlich noch in zwei Räumen darunter. Dann ging es los mit Übungsaufgaben von leicht bis schwer, je nach Kenntnisstand und Durchhaltevermögen der Teilnehmer. Nach dem Mittagessen konnten die Zimmer bezogen werden und dann gab es eine zweite Einheit Unterricht der besonderen Art. Nikolaus Sentef hatte den Methodenkoffer dabei, in dem sich zahlreiche Varianten finden, wie man auch mal anders Schach spielen und lernen kann. Wellenschach und Würfelschach z.B. erfreuten sich wachsender Beliebtheit bei den Jungs, die alle mit Begeisterung dabei waren.

Nach einer kleinen Sportpause im Hof mit Federball, Tischtennis und Fußball beendeten sie den schachlichen Tag mit einer letzten Trainingseinheit zum Thema Eröffnungsfallen.

Nach dem Abendessen brach die Gruppe mit Taschenlampen bewaffnet zur Nachtwanderung auf. Danach waren fast alle rechtschaffen müde, sodass die Jungs nicht allzu spät schlafen gingen. Das war eigentlich auch kein Problem, da in der Nacht die Uhren auf Winterzeit umgestellt wurden, sodass alle eine Stunde länger schlafen konnten.

Nach dem Frühstück wurden die Zimmer geräumt. Anschließend wurden die Jungs nach Alter und Spielstärke in drei Gruppen eingeteilt, um ein Schnellschachturnier im Rundensystem zu spielen. Die dritte Gruppe wurde nochmals unterteilt, weil es sonst zu viele Teilnehmer für ein Rundenturnier gewesen wären. Die ersten Runden wurden am Vormittag gespielt, die restlichen Runden nach dem Mittagessen. Die Gruppe D gewann Juri Pokerznik mit 100% Ausbeute, zweiter wurde Eric Bastuck mit 5/6 gefolgt von Finley Runge mit 3,5/6. In der Gruppe C erkämpften sich Felix Wilk und Xaver Gössl jeweils 5 aus 7 Punkten. Die anschließende Entscheidungspartie konnte Felix gewinnen. Auf Platz drei kam Jan Jenrich mit 4,5 Zählern. In der Gruppe der mittelstarken Spielern, die mit 12 Teilnehmern die größte Gruppe war, konnte sich mit 9,5 Punkten Finn Schweisthal durchsetzen. Zweiter wurde Tom Jenrich mit 8,5 Punkten gefolgt von Simon Kling mit 8 Punkten. In der Gruppe A der stärksten (und ältesten) Spieler gewann Rijad Ljuca mit 8 von 9 möglichen Punkten. Geteilte Zweite wurden mit 6 aus 9 Hagen Zwecker, Moritz Täubler und Henrik Puchas, der eigentlich aufgrund seines Alters in die C/D-Gruppe gehört hätte.

Viel zu schnell war das Seminar schon wieder zu Ende. Nach der Siegerehrung warteten schon fast alle Eltern. Ein paar waren allerdings im Stau steckengeblieben und so warteten die Trainer und Betreuer bis alle Kinder wieder in die Obhut ihrer Eltern übergeben werden konnten.

Den Jungs und auch den Betreuern hat das Seminar viel Spaß gemacht. Alle haben viel gelernt und freuen sich auf ein Wiedersehen mit ihren neu gewonnenen Freunden z.B. beim Jugend-Quartalsturnier in Baden-Baden oder bei der Badischen Jugendeinzelmeisterschaft 2017 in Untergrombach. Oder natürlich beim nächsten Jungsseminar!

Zur Erinnerung an das 1. Jungsseminar gibt es hier Fotos von Andreas Ciolek zum Download.

Kristin Wodzinski (22.10.2016, 11:35:17)
  Einzel
8. Lörracher Stadtjugendmeisterschaft am 16.10.2016 

Am vergangenen Wochenende fand die vom SC Brombach ausgerichtete 8. Lörracher Stadtjugendmeisterschaft statt. Die Altersklassen waren noch so wie in der letzten Saison. Die U8 gewann Henrik Puchas, die U10 Kenan Javadzadem, die U12 Rijad Ljuca und die gemeinsame Gruppe der U14-U18 Daniel Held. Alle Ergebnisse findet man auf der Webseite des Schachclubs Brombach

Irene Steimbach (21.10.2016, 18:46:54)
Erfolgreiches Mädchenseminar in Baden-Baden 

30 schachbegeisterte Mädchen aus Baden und Württemberg zwischen 6 und 14 Jahre nahmen am Wochenende des 15./16. Oktobers am Mädchenseminar teil.

Gruppenbild Mädchenseminar Oktober 2016

Nach der Zimmerverteilung ging es gleich mit dem Training los.

Dieses Mal kam auch die Kultur nicht zu kurz. Gegen 15.30 Uhr fuhren wir mit dem Bus zum Städtischen Museum in der Lichtentaler Allee. Hier ist zurzeit die interessante Ausstellung „Sport trifft Geschichte“. Es sind viele verschiedene Sportarten ausgestellt, darunter auch Schach.

Gegen 17.30 Uhr fuhren wir wieder zurück zur Jugendherberge. Nach dem Abendessen unternahmen wir noch eine kleine Nachtwanderung. Danach spielten wir Werwolf, manche ein Kartenspiel.

Unsere ganz Kleinen waren schon recht müde. Dank Tabea, die Ihnen eine Gute-Nacht-Geschichte vorlas, sind sie glücklich eingeschlafen.

Am nächsten Tag ging es dann nach dem Zimmer räumen und Frühstück mit den nächsten Trainingseinheiten weiter.

Die Mädels haben vieles an dem Wochenende gelernt. Themen waren die Mattquetsche, der Springer als dynamische Figur, Taktik und Kombinationen. Außerdem zeigte ihnen Nikolaus Sentef Schachperlen alter Meister. Sie lernten das Seekadettenmatt und das Greco-Gambit kennen. Zu guter Letzt stellte Nikolaus auch noch den Methodenkoffer vor, welcher bei vielen sehr beliebt ist.

Nach dem Mittagessen spielten wir noch ein Blitzturnier, aufgeteilt in 3 Gruppen. Gruppe A und B spielten 9 Runden und die Kleinsten in der Gruppe C spielten 7 Runden. Die glücklichen Sieger waren in der Gruppe A, Xenia Schneider,  in der Gruppe B Sorah Reinbold und in der C-Gruppe Kim Claussen. Die Siegerinnen wurden mit Pokalen und Medaillen belohnt. Alle Mädels bekamen einen BSV-Kuli und durften sich Süßes oder ein DSJ-Plakat nehmen.

Den Mädchen hat es sehr viel Spaß gemacht. Es wurde viel trainiert und gespielt. In den Pausen konnten sie sich mit Spielen, Tischtennis und Kicker austoben.

Die Betreuung übernahmen Annika Denz und Tabea Lohrmann. Bleibt nur noch Danke zu sagen an alle Mädels für ihr tolles Verhalten, Nikolaus Sentef für sein hervorragendes und souveränes Training sowie Annika und Tabea für ihren unermüdlichen Einsatz.

Fabrizio Barbanera (18.10.2016, 13:09:39)
Ausschreibungen zur DVM 2016 

Gerade erst sind die Deutschen Ländermeisterschaften zu Ende gegangen, da geht es in die nächste Meisterschaftsrunde. Bald schon messen sich Deutschlands Vereine untereinander. In den Altersklassen U12, U14, U14w, U16 und U20 stehen die teilnehmenden Vereine bereits fest.

In den beiden offenen Klassen U20w und U10 können Viererteams aber auch ohne vorherige Qualifikation an den Start gehen! Die U20w findet zusammen mit der U20 vom 26. bis 30. Dezember in Borken (NRW) statt. Gespielt werden sieben Runden, je Mannschaft ist zudem eine Gastspielerin zugelassen. Die offene DVM U10 wird wie in den Vorjahren in Magdeburg ausgetragen.
Sie findet mit kürzerer Bedenkzeit vom 27. bis 29. Dezember statt, parallel werden dort auch die U12-Vereinsmeister ermittelt.

In beiden Altersklassen sind auch mehrere Teams je Verein zugelassen. Die Ausschreibungen zu diesen beiden offenen Turnieren findet sich im DVM-Portal unter https://www.deutsche-schachjugend.de/2016/dvm/. Dort können sich Vereine auch direkt bis zum 1. November anmelden. Zu den übrigen Altersklassen sind ebenfalls alle Informationen verfügbar.

Kristin Wodzinski (11.10.2016, 12:19:15)
  Blitz
Ausrichter für BW-Blitzmeisterschaft gesucht! 

Gesucht wird ein Ausrichter, der Interesse hat die diesjährige BW-Blitzmeisterschaft auszutragen. Der Termin war in den letzten Jahren immer Ende November / Anfang Dezember. Es wäre schön, wenn es auch in diesem Jahr in dieser Zeit stattfinden könnte. Zu erwarten sind in etwa 70 Teilnehmer. Die Zahlen haben in den letzten Jahren immer etwas variiert, abhängig davon, wo das Turnier ausgetragen wurde:

2015: 128
2014: 74
2013: 50
2012: 73
2011: 41
2010: 72
2009: 88
2008: 73

Wer Interesse hat die Meisterschaft bei sich auszurichten, kann sich per E-Mail sjbev@badischer-schachverband.de melden!

 

Kristin Wodzinski (09.10.2016, 21:48:04)
Hinweis: Badische Jugend Einzelmeisterschaft 

Wir haben festgestellt, dass die Teilnehmerzahlen bei den Bezirksmeisterschaften stark rückläufig sind. Aus diesem Grund werden wir bei der Vergabe der Freiplätze für die BJEM in Zukunft berücksichtigen, ob der Antragssteller bei den Bezirksmeisterschaften mitgespielt hat oder nicht (vorausgesetzt die Bezirke haben uns die kompletten Ergebnislisten geschickt) und dadurch einen entsprechenden DWZ-Bonus berücksichtigen. Wir bitten die Bezirke bei der Einladung zur Bezirksmeisterschaft alle Jugendlichen auf diese Änderung hinzuweisen. Eine hohe DWZ ist unter Umständen nicht mehr zur einer sicheren Freiplatzvergabe an der BJEM ausreichend.

Bei Fragen zu diesem Thema kann man sich an unseren Spielleiter Einzel wenden.

Kristin Wodzinski (09.10.2016, 21:45:29)
  DLM
DLM 2016: Ein herzliches Dankeschön... 

...geht zunächst an die Deutsche Schachjugend, die sich um die Ausschreibung, die Mannschaftsmeldungen, das Spielmaterial inklusive DGT-Bretter und den Internetauftritt der DLM gekümmert hat und wieder einmal ein tolles Schiedsrichterteam mitgebracht hatte, in welchem auch unsere Kristin Wodzinski mitten drin war.

Und natürlich an unsere bewährten Ausrichter der Niedersächsischen Schachjugend, die die DLM nun schon zum fünften Mal in Folge ausgerichtet haben und auch nächstes Jahr wieder ausrichten werden. Unser besonderer Dank gebührt Jan Krensing, der jedes Jahr souverän und mit viel Engagement die Hauptorganisation im Hintergrund für alle Teilnehmer übernimmt und dann vor Ort die gute Seele der Veranstaltung ist.

Ein Dankeschön an unsere beiden Vorsitzenden der SJB Kristin Wodzinski und Irene Steimbach sowie unsere Kassenwartin Dr. Andrea Lohrmann, die zu dritt in 100erten von Mails, WhattsApps und Telefonaten die Mannschaften und das Trainergespann zusammengestellt, die Zimmer verteilt und die Fahrt der Delegation aus allen Teilen Badens organisiert haben. Ein spezieller Dank an Anja Gerstmayer, die dafür gesorgt hat, dass auch die Neulinge im Team im Badischen Dress gekleidet waren. Andrea Lohrmann war zudem wie seit Jahren als Betreuerin vor Ort und hatte immer ein offenes Ohr für die kleinen und großen Sorgen.

Wir bedanken uns bei unseren 19 SpielerInnen und Spielern, die alle mit sehr viel Freude und Herzblut dabei waren. Egal, ob es an den Brettern gut lief oder schief ging, ihr wart immer füreinander da. So manche Partie ging zwar verloren, aber alle haben etwas gewonnen, nämlich neue Freunde. Baden war einfach ein phantastisches Team :-)

Ausdrücklich bedanken möchten wir uns auch bei Linus Koll, Anna Wagner, Jonas Vincent Jurga und Arinna Riegel, die sich bereit erklärt hatten auch sehr kurzfristig einzuspringen, falls ein Teilnehmer krankheitsbedingt ausgefallen wäre.

Und zu guter Letzt ein herzliches Dankeschön an die Herzstücke unseres Team – unser Trainer-Trio. Léon Mons – vor zwei Jahren noch als Spieler dabei – ließ es sich wie schon im letzten Jahr nicht nehmen als Trainer mitzukommen. Wer einmal DLMler war, den lässt es eben nicht mehr los. Zum ersten Mal dabei waren Marcos-Eduardo Osorio-Ortiz, der Leistungssportrefernt des BSV und Andreas Vinke, der Spielleiter Mannschaft der SJB. Obwohl diese sechs Tage sehr anstrengend für die drei waren, waren sie mit Feuer und Flamme dabei und begleiteten die Teilnehmer nicht nur vor und nach ihren Partien. Das Foto zeigt unser „Team Andreas“ mit 2 echten Andreas (unserem Brett 1 der ersten Mannschaft Andreas Bauer 2. v. rechts und Andreas Vinke 2. v. links) sowie Léon Mons rechts und Marcos Osorio links in Andreas-Jacken.

 

 

Wir alle würden uns sehr freuen, wenn sie auch nächstes Jahr wieder mit von der Partie sein können. Falls ihnen der Trainerjob nicht zusagt, hätten wir sie alternativ gerne dabei als Barfuß-Fitness-Trainer, Tierbändiger oder Handyverkäufer ;-)

 

     

 

Kristin Wodzinski (06.10.2016, 19:47:39)
  DLM
DLM Tag 6 – Die letzte Runde und Abschied nehmen 

Was? Baden I bekommt den Setzrangvorletzten Mecklenburg-Vorpommern und Baden II den Ranglistensechsten Niedersachsen I? Doch es war kein Zahlendreher. Wir waren traurig mit Baden II, denn wir hatten eigentlich in der letzten Runde mit einer der Spielgemeinschaften Saarland bzw. Bremen&Friends gerechnet. Das hätte für die SpielerInnen der zweiten Mannschaft noch einen Mannschaftssieg und Brettpunkte bedeutet. Stattdessen war Baden II mit 5 Punkten hochgelost worden gegen NDS I mit 6 Punkten, von denen ja ein Punkt aus dem Duell gegen Baden I stammte. Dafür freuten wir uns für die SpielerInnen von Baden I, denn das ließ einen hohen Sieg erhoffen.

Der Morgen wurde dann zunächst wie üblich hektisch. Packen, Betten abziehen, frühstücken, Gepäck rausbringen (das Verstauen im Gepäckraum übernahmen wie immer die Spieler, die aussetzten), Schlüssel und Handy abgeben... Aber Dank der älteren Routiniers im Team, die den Jüngeren halfen, klappte das alles vorbildlich.

Pünktlich um 8.00 Uhr fanden sich alle badischen SpielerInnen in Nordamerika wieder. In der Jugendherberge Hannover gab es dieses Jahr wegen der hohen Teilnehmerzahl vier Spielsäle, die nach Kontinenten benannt sind. Aufgrund der Auslosung spielte Baden 1 an Tisch 4 und Baden II an Tisch 5, wobei es in Nordamerika nur diese beiden Tische gibt. Der halbe Raum war demzufolge mit Badener besetzt, worüber sich alle im Team sehr freuten.

Für Baden II hatten wir uns noch eine kleine Überraschung für die Gegner überlegt. Da diese an allen Brettern sowieso überlegen waren, durfte endlich auch Brett 1 aussetzten und die dahinterliegenden Bretter rutschten Dank unserer Ersatzspielerin auf. Das hatte zur Folge, dass fast alle Gegner falsch vorbereitet waren ;-). Die umgekehrte Konstellation hatten wir Tags zuvor beim Duell Baden I gegen Thüringen erlebt, da waren es unsere SpielerInnen deren Gegner plötzlich andere waren als vorbereitet.

Die Projekte der letzten Runde lauteten: „Wir gewinnen haushoch“ für Baden I und „Wir schlagen uns achtbar“ für Baden II. Und heute klappte das endlich wie am Schnürchen. Nach 2,5 Stunden brachten Paula Baden I in Führung und Lukas erkämpfte das erste Remis für Baden II. Brett 4,6 und 8 konnten den gegnerischen Angriffen nicht standhalten. Während Baden II baden zu gehen drohte, bekam Baden I Oberwasser. Adrian erhöhte zum 2:0, Andreas fügte einen halben Brettpunkt hinzu.

Um 11.30 Uhr hatten die an drei gesetzten Bayern die Runde gegen Württemberg bereits gewonnen und waren damit verdienter alter und neuer Deutscher Ländermeister. Ein Kunststück, das schon viele versucht hatten, aber lange niemandem geglückt war. Wir gratulieren!!

Um 12.00 Uhr gewannen unsere Jüngsten Marco und Jana, wodurch der Mannschaftssieg für Baden I bereits perfekt war. Baden I hatte jetzt 9 Mannschaftspunkte auf dem Konto. Für einen Medaillenrang reichte das natürlich nicht mehr, diese Hoffnung war am schwarzen Doppelrundentag bereits gestorben. Annmarie und David holten noch zwei weitere Punkte zum Endstand 6,5:1,5 für die Baden I. Viele Mannschaften lagen aber im oberen Drittel noch sehr nahe beieinander, da würde jeder Brettpunkt zählen. Leider hatten wir in den zurückliegenden Runden bereits zu viele davon liegenlassen. Hessen überholte uns mit einem halben, die Setzranglistenersten Schleswig-Holstein mit einem Brettpunkt. Am Ende kam Baden I mit 30,5 Brettpunkten auf Rang 6. Das hatten wir uns natürlich so nicht gewünscht, aber damit können wir leben. Dritter wurde Rheinland-Pfalz mit 10 Mannschaftspunkten und auch nur 33 Brettpunkten, die an Platz 8 gesetzten Sachsen wurden sensationell Vizemeister. Das Endergebnis spiegelt sehr gut die Tatsache wieder, dass es dieses Jahr erstmals keine klaren Favoriten gab, sondern die ersten 8 Mannschaften alle sehr dicht beieinander lagen. So unterschieden sich die bereinigten DWZ-Durchschnitte teilweise nur im einstelligen Bereich, was bei 8 Spielern und einer Altersspanne von U12-U20 eben gar nichts aussagt.

Zurück zu Baden II: Tabea, Sarah und Julian holten noch drei Remisen, Alex schaffte sogar einen ganzen Punkt zum Endstand 3:5. Das war dann auch ein versöhnlicher Ausgang für Christos, Cora, Jens, Arkady, Jasmin, Luka und Kassandra, die heute ihre Partien nicht gewinnen konnten bzw. aussetzten.

Bis auf unsere Jüngsten Marco und Kassandra mit Christos, die aus schulischen Gründen bereits abreisten, blieben alle zur Siegerehrung in der Jugendherberge. Da unser Zug erst am späten Nachmittag losfuhr, überbrückten wir die Zeit mit Gesellschaftsspielen und natürlich Schach spielen. Die Rückreise verlief diesmal erstaunlich problemlos, so dass auch die Teilnehmer mit der größten Entfernung noch vor Mitternacht zu Hause waren.

 

Kristin Wodzinski (04.10.2016, 23:19:59)
  DLM
DLM Tag 5: Punkte 

Vor der vorletzten Runde fand sich Baden I auf Tabellenplatz neun und Baden II auf Platz sechzehn. Baden I bekam es mit den Thüringern zu tun, Baden II mit der zweiten Mannschaft der Gastgeber. Wie bei allen Deutschen Meisterschaften wird auch bei der DLM mit Null-Karenzzeit gespielt. Das ist bei den Teilnehmern aller Bundesländer, die in der Jugendherberge untergebracht sind, normalerweise kein Problem. Die Spieler unserer Gastgeber übernachten aber oft Zuhause und reisen zur Partie an. Heute Morgen steckte ein Spieler im Stau und kam sechzehn Minuten zu spät. Bei einer Minute weniger hätte es nur eine Verwarnung gegeben. Aber so hatte Baden II den ersten Punkt auf dem Konto, auch wenn unsere betroffene Spielerin darüber nicht wirklich glücklich war. Dann kamen noch zwei regulär gewonnene Partien hinzu. Das sah gut aus.

Bei Baden I war der Start weniger glücklich. Schnell lagen wir mit 0,5:1,5 zurück. Dann passierte lange nichts bei Baden I, während Baden II bereits den Mannschaftssieg feierte. Nach einem Remis und einer verlorenen Partie kam schnell noch ein Punkt hinzu. Die letzte Partie ging Remis zum Endstand von 5,5:2,5 für Baden II. Zu diesem Zeitpunkt hatten Baden I und Baden II jeweils fünf Mannschaftspunkte. Das sollte doch hoffentlich nicht so bleiben? Denn Baden I entwickelte sich zur Zitterpartie. Je eine gewonnene und eine verlorene Partie, also Rückstand. Dann holten wir zum 3:3 auf und die letzten beiden Partien standen Tod-Remis bzw. gut. Und dann kam es genauso wie vorhergesagt. Dadurch gewannen heute beide Mannschaften ihre Runde. Vier Punkte aus einer Runde waren die deutlich bessere Ausbeute als gestern mit einem Punkt von acht möglichen. Dadurch rutschten beide Mannschaften in der Tabelle wieder nach oben: Baden I auf Rang sieben und Baden II auf Rang vierzehn.

Der Spieler, der zuletzt noch den Sieg für Baden I gerettet hatte, durfte zur Belohnung noch nicht mal fertig essen, denn das Mannschaftsfoto stand auf dem Programm. Bei strahlendem Wetter schafften wir es dadurch, dass alle Teilnehmer auf dem Foto zu sehen sind, denn unser Trainer IM Léon Mons musste leider anschließend abreisen, um morgen seine Studenten bei einer Klausur zu beaufsichtigen. Wir freuen uns schon sehr darauf, dass er es hoffentlich einrichten kann im nächsten Jahr am gleichen Ort wieder unsere Spieler zu beaufsichtigen. Vielen Dank Léon!

Nachmittags stand der zweite Teil des Rahmenprogramms auf dem Plan. Die Teilnehmer, welche fast ausschließlich aus dem DSJ-Team und einem Drittel unseres badischen Teams bestanden, fuhren zum Flughafen Hannover und bekamen eine Führung. Sie durften sich dort die Flughafenfeuerwehr anschauen, über das Rollfeld fahren und die Technik im Sicherheitsbereich kennenlernen. Das zweite badische Drittel blieb in der Jugendherberge, um sich beim Fußballspielen auszupowern. Das dritte Drittel der badischen Delegation inklusive der beiden verbliebenen Trainer besuchte wie jedes Jahr den Erlebnis-Zoo. Schon während unserer nachmittäglichen Unternehmungen erfuhren wir online von der neuen Auslosung und verstanden die Welt nicht mehr…