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News der Schachjugend Baden

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Andreas Vinke (18.10.2017, 22:48:26)
  DLM
Ein herzliches Dankeschön... 

(von Andrea Lohrmann)

...sagen die Teilnehmer der diesjährigen Deutschen Ländermeisterschaft. Oben Team Baden I, dass sich den dritten Platz sichern konnte und unten Team Baden II.

Ein großes Dankeschön geht zunächst an die Deutsche Schachjugend, die sich um die Ausschreibung, die Mannschaftsmeldungen, das Spielmaterial inklusive DGT-Bretter und den Internetauftritt der DLM gekümmert hat und wieder einmal ein tolles Schiedsrichterteam mitgebracht hatte, in welchem auch unsere Kristin Wodzinski mitten drin war.

Und natürlich an unsere bewährten Ausrichter der Niedersächsischen Schachjugend, die die DLM nun schon zum sechsten Mal in Folge ausgerichtet haben. Leider auch vorerst zum letzte Mal. Ab 2018 wird die DLM in Würzburg stattfinden. Unser besonderer Dank gebührt Jan Krensing, der jedes Jahr souverän und mit viel Engagement die Hauptorganisation im Hintergrund für alle Teilnehmer übernommen hat und dann vor Ort die gute Seele der Veranstaltung war. In seinem Abschlussjahr ist ihm das Kunststück gelungen, dass wirklich alle 17 Landesverbände eine Mannschaft entsendet haben.

Ein Dankeschön an unsere beiden Vorsitzenden der SJB Kristin Wodzinski und Dr. Andrea Lohrmann sowie unsere ehemalige Spielerin Jasmin Mangei, die zu dritt in 100erten von Mails, WhatsApps und Telefonaten die Mannschaften und das Trainergespann zusammengestellt, die Teilnehmer eingekleidet, die Zimmer verteilt und die Fahrt der Delegation aus allen Teilen Badens organisiert haben. Andrea und Jasmin waren zudem als Betreuerinnen vor Ort und hatten immer ein offenes Ohr für die kleinen und großen Sorgen.

Wir bedanken uns bei unseren 18 SpielerInnen und Spielern, die alle mit sehr viel Freude und Herzblut dabei waren. Egal, ob es an den Brettern gut lief oder schief ging, ihr wart immer füreinander da. So manche Partie ging zwar verloren, aber alle haben etwas gewonnen, nämlich neue Freunde. Baden war einfach ein phantastisches Team :-)

Ausdrücklich bedanken möchten wir uns auch bei Darja Fischer, Hendrik Hänselmann, Nam Do, Cora Hartmann, Linus Koll, Gabriel Jülg und Kolja Kühn, die sich bereit erklärt hatten auch sehr kurzfristig einzuspringen, falls ein Teilnehmer krankheitsbedingt ausgefallen wäre.

Und zu guter Letzt ein großes Dankeschön an die Herzstücke unseres Team – unser Trainer-Quartett. Andreas Bauer – letztes Jahr noch als Spieler dabei – ließ es sich nicht nehmen als Trainer mitzukommen. Wer einmal DLM-ler war, den lässt es eben nicht mehr los. Wie schon im letzten Jahr dabei waren Marcos-Eduardo Osorio-Ortiz, der Leistungssportreferenten des BSV, und Andreas Vinke. Neu im Trainer-Team war GM Philipp Schlosser, der mit seiner Trainererfahrung eine große Bereicherung für die badische Delegation war. Mit vier Trainern waren alle SpielerInnen auch an den stressigen Doppelrundentagen bestens versorgt und es blieb sogar Zeit für das ein oder andere Privattraining und gemeinsame Ausflüge. Das wussten auch unsere Kinder und Jugendliche zu würdigen und organisierten nach der eigentlichen Siegerehrung eine badische Siegerehrung, bei der Annmarie Mütsch und Jana Basovskiy als Top-Scorer Kuscheltiere bekamen, Jasmin den Pokal bekam und unsere Trainer liebevoll mit Lebkuchenherzen beschenkt wurden. Wir alle würden uns sehr freuen, wenn sie auch nächstes Jahr wieder mit von der Partie sein werden.

Andreas Vinke (09.10.2017, 00:53:23)
  DLM
DLM letzter Tag 

In der letzten Runde gab es für unsere beiden Mannschaften leider jeweils eine Niederlage. Baden 1 landete dennoch auf dem 3. Platz und damit auf dem Treppchen, während Baden 2 sich mit Platz 16 begnügen musste.

Andreas Vinke (04.10.2017, 09:58:25)
  DLM
Tag 5 
Am Tag der Deutschen Einheit stand die zweite und letzte Doppelrunde auf dem Programm. In der Vormittagsrunde teilte Baden 2 gegen Bremen die Punkte. Baden 1 gelang ein 6:2-Sieg gegen Rheinland-Pfalz. Da zeitgleich Berlin gegen Schleswig-Holstein verlor, eroberte unsere erste Mannschaft die Tabellenspitze zurück.
In der Nachmittagsrunde musste Baden 1 gegen Berlin-Bezwinger Schleswig-Holstein ran, während Baden 2 mit Brandenburg die Klingen kreuzte. Nach hartem Kampf konnten unsere beiden Mannschaften die beiden Mannschaftskämpfe jeweils siegreich gestalten.
Vor der letzten Runde ist Baden 1 Tabellenführer und kämpft in der letzten Runde gegen Sachsen um den Titel. Für Baden 2 gilt es in der Schlussrunde gegen Thüringen, noch einen guten Mittelfeldplatz zu erreichen.
Andreas Vinke (02.10.2017, 23:03:30)
  DLM
Zweiter Teil Tag 3 und Tag 4 
In der Nachmittagsrunde des Sonntags traf Baden 1 auf Niedersachsen. Dieses Duell konnte unsere Mannschaft mit 6:2 für sich entscheiden. Noch besser lief es für die zweite Mannschaft, die das Saarland mit 7:1 bezwang.
In der vierten Runde, die am Montagmorgen gespielt wurde, lief für unsere Mannschaften nicht viel zusammen. Baden 1 verlor gegen Berlin, während Baden 2 gegen Rheinland-Pfalz den Kürzeren zog.
Der Nachmittag war spielfrei, so dass sich für Teilnehmer und Betreuer die Gelegenheit zu Freizeitaktivitäten wie einem Zoo- oder Schwimmbadbesuch ergab.
Andreas Vinke (01.10.2017, 15:33:21)
  DLM
Tag 2 und erster Teil Tag 3 
Das ungeliebte innerbadische Duell ging mit 5:3 an die erste Mannschaft.
Der Nachmittag war spielfrei und wurde zu verschiedenen Aktivitäten genutzt. Eine Gruppe um Papa Stillbauer stattete dem nicht weit entfernten Oktoberfest einen Besuch ab. Andrea und Andi erklommen den Rathausturm und erfreuten sich einer tollen Aussicht über Hannover. Eine andere Gruppe ging in die Innenstadt. Nach erledigter Vorbereitung auf die nächste Runde ließen wir den Abend bei Gesellschaftsspielen ausklingen.
Am heutigen Morgen gelang der ersten Mannschaft gegen Hessen ein 7:1-Kantersieg, während bei der zweiten Mannschaft nicht viel zusammenlief. Am Ende musste die zweite Mannschaft leider eine frustrierende 3:5-Niederlage hinnehmen.
 
 
 
Andreas Vinke (30.09.2017, 11:26:08)
  DLM
Ein letztes Mal Hannover - die Deutsche Ländermeisterschaft ist gestartet 
Die gestrige Anreise war ein Novum. Dank vorausschauender sehr frühzeitiger Buchung der Fahrtickets konnten wir es uns leisten, mit dem Zug zu fahren, was die Fahrt für alle drei Reisegruppen aus Mittel- und Nordbaden erheblich verkürzte, wodurch alle erstmalig noch ein warmes Abendessen bekamen. Der spannende Teil der Reise war dabei nicht die bekannte Sperrung der Rheintalbahn, sondern ein unvorhergesehener Zugausfall in Mannheim. Aber unsere Betreuer haben auch diese Herausforderung gemeistert und alle Kinder wohlbehalten nach Hannover gebracht.
Nachdem wir mittlerweile zum vierten Mal mit zwei Mannschaften antreten (und dieses Mal der einzige Landesverband mit zwei Mannschaften sind), hatte es sich schon herumgesprochen, dass es in der ersten Runde das gesetzte, unangenehme innerbadische Duell geben würde. Entsprechend gering war die Resonanz auf die Frage, wer spielen würde. Fast alle wollten aussetzen und die Auswechselspielerin spielen lassen. So musste das Los entscheiden.
Unsere 25-köpfige Delegation besteht dieses Jahr aus unserem Leistungssportreferenten Marcos-Eduardo Osorio-Ortiz, B-Trainer Andreas Vinke, GM Philipp Schlosser, unserem letztjährigen ersten Brett, Andreas Bauer, den Vorsitzenden der SJB, Kristin Wodzinski (als Turnierleiterin) und Andrea Lohrmann als Betreuerin, der langjährigen Teilnehmerin Jasmin Mangei als Betreuerin, einem Spielervater, und 18 Spielerinnen und Spielern.
In der ersten Mannschaft spielen: Maximilian Ruff, Josefine Heinemann, Adrian Gschnitzer, David Färber, Andrei Ioan Trifan, Annmarie Mütsch, Antonia Ziegenfuß, Jana Basovskiy und Xinyuan Wang.
Die zweite Mannschaft besteht aus: Jens Rahnfeld, Julian Boes, Sarah Hund, Alexander Wiesner, Luka Wu, Arinna Riegel, Tabea Lohrmann, Rebecca Doll und Jan Stillbauer.
Dieses Jahr besteht das Teilnehmerfeld aus 18 Mannschaften und ist damit geradzahlig, so dass dieses Mal kein "spielfrei" droht.
Baden 2 ist als 12. im Mittelfeld gesetzt, während Baden 1 mit einem bei einer DLM nie dagewesenen DWZ-Schnitt von 2125 mit über 100 DWZ-Punkten Vorsprung Topgesetzter ist.
 
Turnierseite
Kristin Wodzinski (29.09.2017, 15:09:51)
  DLM
Deutsche Ländermeisterschaft steht vor der Tür 

Wie jedes Jahr findet über den 3. Oktober die Deutsche Ländermeisterschaft statt. Zum ersten Mal seit über 10 Jahren nehmen dieses Jahr alle 17 Landesverbände daran teil. Dabei sind wir der einzige Landesverband, der mit zwei Teams an den Start geht. Die Spieler sitzen schon im Zug.

Kristin Wodzinski (09.10.2016, 21:45:29)
  DLM
DLM 2016: Ein herzliches Dankeschön... 

...geht zunächst an die Deutsche Schachjugend, die sich um die Ausschreibung, die Mannschaftsmeldungen, das Spielmaterial inklusive DGT-Bretter und den Internetauftritt der DLM gekümmert hat und wieder einmal ein tolles Schiedsrichterteam mitgebracht hatte, in welchem auch unsere Kristin Wodzinski mitten drin war.

Und natürlich an unsere bewährten Ausrichter der Niedersächsischen Schachjugend, die die DLM nun schon zum fünften Mal in Folge ausgerichtet haben und auch nächstes Jahr wieder ausrichten werden. Unser besonderer Dank gebührt Jan Krensing, der jedes Jahr souverän und mit viel Engagement die Hauptorganisation im Hintergrund für alle Teilnehmer übernimmt und dann vor Ort die gute Seele der Veranstaltung ist.

Ein Dankeschön an unsere beiden Vorsitzenden der SJB Kristin Wodzinski und Irene Steimbach sowie unsere Kassenwartin Dr. Andrea Lohrmann, die zu dritt in 100erten von Mails, WhattsApps und Telefonaten die Mannschaften und das Trainergespann zusammengestellt, die Zimmer verteilt und die Fahrt der Delegation aus allen Teilen Badens organisiert haben. Ein spezieller Dank an Anja Gerstmayer, die dafür gesorgt hat, dass auch die Neulinge im Team im Badischen Dress gekleidet waren. Andrea Lohrmann war zudem wie seit Jahren als Betreuerin vor Ort und hatte immer ein offenes Ohr für die kleinen und großen Sorgen.

Wir bedanken uns bei unseren 19 SpielerInnen und Spielern, die alle mit sehr viel Freude und Herzblut dabei waren. Egal, ob es an den Brettern gut lief oder schief ging, ihr wart immer füreinander da. So manche Partie ging zwar verloren, aber alle haben etwas gewonnen, nämlich neue Freunde. Baden war einfach ein phantastisches Team :-)

Ausdrücklich bedanken möchten wir uns auch bei Linus Koll, Anna Wagner, Jonas Vincent Jurga und Arinna Riegel, die sich bereit erklärt hatten auch sehr kurzfristig einzuspringen, falls ein Teilnehmer krankheitsbedingt ausgefallen wäre.

Und zu guter Letzt ein herzliches Dankeschön an die Herzstücke unseres Team – unser Trainer-Trio. Léon Mons – vor zwei Jahren noch als Spieler dabei – ließ es sich wie schon im letzten Jahr nicht nehmen als Trainer mitzukommen. Wer einmal DLMler war, den lässt es eben nicht mehr los. Zum ersten Mal dabei waren Marcos-Eduardo Osorio-Ortiz, der Leistungssportrefernt des BSV und Andreas Vinke, der Spielleiter Mannschaft der SJB. Obwohl diese sechs Tage sehr anstrengend für die drei waren, waren sie mit Feuer und Flamme dabei und begleiteten die Teilnehmer nicht nur vor und nach ihren Partien. Das Foto zeigt unser „Team Andreas“ mit 2 echten Andreas (unserem Brett 1 der ersten Mannschaft Andreas Bauer 2. v. rechts und Andreas Vinke 2. v. links) sowie Léon Mons rechts und Marcos Osorio links in Andreas-Jacken.

 

 

Wir alle würden uns sehr freuen, wenn sie auch nächstes Jahr wieder mit von der Partie sein können. Falls ihnen der Trainerjob nicht zusagt, hätten wir sie alternativ gerne dabei als Barfuß-Fitness-Trainer, Tierbändiger oder Handyverkäufer ;-)

 

     

 

Kristin Wodzinski (06.10.2016, 19:47:39)
  DLM
DLM Tag 6 – Die letzte Runde und Abschied nehmen 

Was? Baden I bekommt den Setzrangvorletzten Mecklenburg-Vorpommern und Baden II den Ranglistensechsten Niedersachsen I? Doch es war kein Zahlendreher. Wir waren traurig mit Baden II, denn wir hatten eigentlich in der letzten Runde mit einer der Spielgemeinschaften Saarland bzw. Bremen&Friends gerechnet. Das hätte für die SpielerInnen der zweiten Mannschaft noch einen Mannschaftssieg und Brettpunkte bedeutet. Stattdessen war Baden II mit 5 Punkten hochgelost worden gegen NDS I mit 6 Punkten, von denen ja ein Punkt aus dem Duell gegen Baden I stammte. Dafür freuten wir uns für die SpielerInnen von Baden I, denn das ließ einen hohen Sieg erhoffen.

Der Morgen wurde dann zunächst wie üblich hektisch. Packen, Betten abziehen, frühstücken, Gepäck rausbringen (das Verstauen im Gepäckraum übernahmen wie immer die Spieler, die aussetzten), Schlüssel und Handy abgeben... Aber Dank der älteren Routiniers im Team, die den Jüngeren halfen, klappte das alles vorbildlich.

Pünktlich um 8.00 Uhr fanden sich alle badischen SpielerInnen in Nordamerika wieder. In der Jugendherberge Hannover gab es dieses Jahr wegen der hohen Teilnehmerzahl vier Spielsäle, die nach Kontinenten benannt sind. Aufgrund der Auslosung spielte Baden 1 an Tisch 4 und Baden II an Tisch 5, wobei es in Nordamerika nur diese beiden Tische gibt. Der halbe Raum war demzufolge mit Badener besetzt, worüber sich alle im Team sehr freuten.

Für Baden II hatten wir uns noch eine kleine Überraschung für die Gegner überlegt. Da diese an allen Brettern sowieso überlegen waren, durfte endlich auch Brett 1 aussetzten und die dahinterliegenden Bretter rutschten Dank unserer Ersatzspielerin auf. Das hatte zur Folge, dass fast alle Gegner falsch vorbereitet waren ;-). Die umgekehrte Konstellation hatten wir Tags zuvor beim Duell Baden I gegen Thüringen erlebt, da waren es unsere SpielerInnen deren Gegner plötzlich andere waren als vorbereitet.

Die Projekte der letzten Runde lauteten: „Wir gewinnen haushoch“ für Baden I und „Wir schlagen uns achtbar“ für Baden II. Und heute klappte das endlich wie am Schnürchen. Nach 2,5 Stunden brachten Paula Baden I in Führung und Lukas erkämpfte das erste Remis für Baden II. Brett 4,6 und 8 konnten den gegnerischen Angriffen nicht standhalten. Während Baden II baden zu gehen drohte, bekam Baden I Oberwasser. Adrian erhöhte zum 2:0, Andreas fügte einen halben Brettpunkt hinzu.

Um 11.30 Uhr hatten die an drei gesetzten Bayern die Runde gegen Württemberg bereits gewonnen und waren damit verdienter alter und neuer Deutscher Ländermeister. Ein Kunststück, das schon viele versucht hatten, aber lange niemandem geglückt war. Wir gratulieren!!

Um 12.00 Uhr gewannen unsere Jüngsten Marco und Jana, wodurch der Mannschaftssieg für Baden I bereits perfekt war. Baden I hatte jetzt 9 Mannschaftspunkte auf dem Konto. Für einen Medaillenrang reichte das natürlich nicht mehr, diese Hoffnung war am schwarzen Doppelrundentag bereits gestorben. Annmarie und David holten noch zwei weitere Punkte zum Endstand 6,5:1,5 für die Baden I. Viele Mannschaften lagen aber im oberen Drittel noch sehr nahe beieinander, da würde jeder Brettpunkt zählen. Leider hatten wir in den zurückliegenden Runden bereits zu viele davon liegenlassen. Hessen überholte uns mit einem halben, die Setzranglistenersten Schleswig-Holstein mit einem Brettpunkt. Am Ende kam Baden I mit 30,5 Brettpunkten auf Rang 6. Das hatten wir uns natürlich so nicht gewünscht, aber damit können wir leben. Dritter wurde Rheinland-Pfalz mit 10 Mannschaftspunkten und auch nur 33 Brettpunkten, die an Platz 8 gesetzten Sachsen wurden sensationell Vizemeister. Das Endergebnis spiegelt sehr gut die Tatsache wieder, dass es dieses Jahr erstmals keine klaren Favoriten gab, sondern die ersten 8 Mannschaften alle sehr dicht beieinander lagen. So unterschieden sich die bereinigten DWZ-Durchschnitte teilweise nur im einstelligen Bereich, was bei 8 Spielern und einer Altersspanne von U12-U20 eben gar nichts aussagt.

Zurück zu Baden II: Tabea, Sarah und Julian holten noch drei Remisen, Alex schaffte sogar einen ganzen Punkt zum Endstand 3:5. Das war dann auch ein versöhnlicher Ausgang für Christos, Cora, Jens, Arkady, Jasmin, Luka und Kassandra, die heute ihre Partien nicht gewinnen konnten bzw. aussetzten.

Bis auf unsere Jüngsten Marco und Kassandra mit Christos, die aus schulischen Gründen bereits abreisten, blieben alle zur Siegerehrung in der Jugendherberge. Da unser Zug erst am späten Nachmittag losfuhr, überbrückten wir die Zeit mit Gesellschaftsspielen und natürlich Schach spielen. Die Rückreise verlief diesmal erstaunlich problemlos, so dass auch die Teilnehmer mit der größten Entfernung noch vor Mitternacht zu Hause waren.

 

Kristin Wodzinski (04.10.2016, 23:19:59)
  DLM
DLM Tag 5: Punkte 

Vor der vorletzten Runde fand sich Baden I auf Tabellenplatz neun und Baden II auf Platz sechzehn. Baden I bekam es mit den Thüringern zu tun, Baden II mit der zweiten Mannschaft der Gastgeber. Wie bei allen Deutschen Meisterschaften wird auch bei der DLM mit Null-Karenzzeit gespielt. Das ist bei den Teilnehmern aller Bundesländer, die in der Jugendherberge untergebracht sind, normalerweise kein Problem. Die Spieler unserer Gastgeber übernachten aber oft Zuhause und reisen zur Partie an. Heute Morgen steckte ein Spieler im Stau und kam sechzehn Minuten zu spät. Bei einer Minute weniger hätte es nur eine Verwarnung gegeben. Aber so hatte Baden II den ersten Punkt auf dem Konto, auch wenn unsere betroffene Spielerin darüber nicht wirklich glücklich war. Dann kamen noch zwei regulär gewonnene Partien hinzu. Das sah gut aus.

Bei Baden I war der Start weniger glücklich. Schnell lagen wir mit 0,5:1,5 zurück. Dann passierte lange nichts bei Baden I, während Baden II bereits den Mannschaftssieg feierte. Nach einem Remis und einer verlorenen Partie kam schnell noch ein Punkt hinzu. Die letzte Partie ging Remis zum Endstand von 5,5:2,5 für Baden II. Zu diesem Zeitpunkt hatten Baden I und Baden II jeweils fünf Mannschaftspunkte. Das sollte doch hoffentlich nicht so bleiben? Denn Baden I entwickelte sich zur Zitterpartie. Je eine gewonnene und eine verlorene Partie, also Rückstand. Dann holten wir zum 3:3 auf und die letzten beiden Partien standen Tod-Remis bzw. gut. Und dann kam es genauso wie vorhergesagt. Dadurch gewannen heute beide Mannschaften ihre Runde. Vier Punkte aus einer Runde waren die deutlich bessere Ausbeute als gestern mit einem Punkt von acht möglichen. Dadurch rutschten beide Mannschaften in der Tabelle wieder nach oben: Baden I auf Rang sieben und Baden II auf Rang vierzehn.

Der Spieler, der zuletzt noch den Sieg für Baden I gerettet hatte, durfte zur Belohnung noch nicht mal fertig essen, denn das Mannschaftsfoto stand auf dem Programm. Bei strahlendem Wetter schafften wir es dadurch, dass alle Teilnehmer auf dem Foto zu sehen sind, denn unser Trainer IM Léon Mons musste leider anschließend abreisen, um morgen seine Studenten bei einer Klausur zu beaufsichtigen. Wir freuen uns schon sehr darauf, dass er es hoffentlich einrichten kann im nächsten Jahr am gleichen Ort wieder unsere Spieler zu beaufsichtigen. Vielen Dank Léon!

Nachmittags stand der zweite Teil des Rahmenprogramms auf dem Plan. Die Teilnehmer, welche fast ausschließlich aus dem DSJ-Team und einem Drittel unseres badischen Teams bestanden, fuhren zum Flughafen Hannover und bekamen eine Führung. Sie durften sich dort die Flughafenfeuerwehr anschauen, über das Rollfeld fahren und die Technik im Sicherheitsbereich kennenlernen. Das zweite badische Drittel blieb in der Jugendherberge, um sich beim Fußballspielen auszupowern. Das dritte Drittel der badischen Delegation inklusive der beiden verbliebenen Trainer besuchte wie jedes Jahr den Erlebnis-Zoo. Schon während unserer nachmittäglichen Unternehmungen erfuhren wir online von der neuen Auslosung und verstanden die Welt nicht mehr…

 

Kristin Wodzinski (03.10.2016, 20:21:55)
  DLM
DLM Tag 4: Die zweite Doppelrunde 

Baden I hat nun mehr fünf Punkte. Das abgegebene Mannschaftsremis fällt derzeit nicht ins Gewicht, da die an eins, drei und vier gesetzten Mannschaften alle schon einen Mannschaftspunkt abgeben mussten. Heute Morgen hieß der Gegner Hessen, die an vier gesetzt mit einer starken Mannschaft vertreten sind. Eine früh verlorene Partie brachte uns in Rückstand, dann folgten noch zwei abgegebene Brettpunkte. Eine schlechte Ausgangssituation. Die übrigen fünf Bretter entwickelten sich zunächst erfreulich gut. Mit ganzen Punkten am ersten und vierten Brett schöpften wir wieder Hoffnung. Leider kippten dann kurz hintereinander gleich zwei Partien. Brett drei hielt Remis, aber das reichte natürlich nicht mehr. Schlussendlich mussten wir uns den Hessen mit 2,5:5,5 geschlagen geben.

Baden II bekam es mit den an dreizehn gesetzten Hamburgern zu tun. Lange tat sich nicht viel. Dann eine verlorene versus eine gewonnene Partie. Dann punktete unser Turnierkücken und brachte die Mannschaft in Führung. Vier obere Bretter gingen verloren. Dafür punkteten die hinteren Bretter und Brett eins. Damit wurden beide Mannschaften den Erwartungen gerecht und konnten mit dem Mannschaftsremis zufrieden sein. Das heiterte den schwarzen Vormittag für das badische Gesamtteam ein bisschen auf. Auch das Wetter hatte ein Einsehen und nach drei Tagen grau und Regen zeigte sich erstmals die Sonne.

Am Nachmittag dann der Schreck. Nach der verlorenen Runde zurückgefallen auf Rang sieben bekommt Baden I die derzeit führenden Bayern zugelost. An Rang vier gesetzt hatten diese nämlich schon fast alle anderen Top-Mannschaften gehabt. Auf Baden II warteten die Nordlichter aus Meck-Pom. Auf dem vorletzten Setzrang ein machbarer Gegner. Der Nachmittag wurde ein auf und ab der Gefühle. Mal ging Baden I in Führung, mal Baden II doch jedes Mal schafften die Gegner den Ausgleich. Nach neun Partien stand es 2:2 bei Baden I und 2,5:2,5 bei Baden II, abends um 19:00 Uhr 3:3 bei beiden Mannschaften. Die vier verbliebenen Partien sahen leider alle gar nicht gut aus für uns. Und so kam es auch, alle vier gingen verloren. Ein schwarzer Tag. Von acht möglichen Mannschaftspunkten ging nur einer an Baden. Au weia. Abends mussten etliche Seelchen getröstet werden. Und unsere Trainer jammerten über weitere graue Haare. Das Alternativ-Programm bestand im Abbau von Aggressionen durch Bogenschießen und „Hau-den-Lukas“. Auf dem Jahrmarkt natürlich, nicht unseren Spieler ;-)

Kristin Wodzinski (02.10.2016, 21:33:26)
  DLM
DLM Tag 3- Die erste Doppelrunde 

Heute Morgen wartete die erste Mannschaft der Gastgeber auf uns. Außer uns Badenern ist Niedersachsen der einzige Landesverband, der mit zwei Mannschaften antritt. Alle weiteren Landesverbände (außer Brandenburg) sind mit je einer Mannschaft vertreten, zwei davon unter Zuhilfenahme weiblicher Gastspielerinnen. Auf Ranglistenplatz sechs gesetzt, war NDS1 eine schwierige Aufgabe, da die Mannschaften des oberen Drittels der Setzliste alle nahe zu gleichstark besetzt sind. Der Beginn war dann mit 3,5 aus fünf Partien erfreulich gut. Leider kippten dann zwei weitere Partien zu unseren Ungunsten. Die letzte Partei endete beim Stand 3,5:3,5 in einem hart umkämpften Remis, was auch das Mannschaftsunentschieden bedeutete.

 

Zeit, darüber traurig zu sein, blieb keine. Nach der Auslosung blieben 25 Minuten um die Mannschaften aufzustellen und 16 Spieler auf ihre Gegner vorzubereiten. Baden I musste gegen einen nicht minder schweren Gegner ran. Nämlich die an fünf gesetzten Rheinland-Pfälzer. Mit zwei schnellen Siegen setzten wir die Gegner unter Druck. Es folgten eine Verlustpartie und ein weiterer Brettpunkt. Eine ähnliche Situation wie am Morgen, aber diesmal mit dem glücklicheren Ausgang für uns. Es folgten zwei Remisen und zuletzt zwei ganz besondere Remisen, die jeweils aus einer völligen Verluststellung heraus gedreht werden konnten. Die eine Partie mit einer Dame und einem Turm weniger, die andere Partie aus einer Minus-90-Stellung heraus. Solche Kunststücke vollbringen nur Mädels.

Baden II hatte am Morgen mit der an sechzehn gesetzten Mannschaft aus Sachsen-Anhalt eine lösbare Aufgabe. Zunächst war nach einer gewonnen und einer verlorenen Partie alles noch offen. Doch dann folgten bald zwei gewonnene Partien und alle weiteren Partien endeten Remis. Das 5-3 brachte Baden II damit die ersten beiden Mannschaftspunkte ein. Nach der bereits erwähnten kurzen und hektischen Mittagspause wartete mit den an sieben gesetzten Württembergern ein schwerer Gegner und so kam es auch. Nach drei verlorenen Brettern lagen wir schnell deutlich zurück. Dann ein Sieg und ein Remis. Das ließ noch hoffen. Leider kam nur noch ein weiterer halber Brettpunkt hinzu, sodass diese Runde 2:6 an unsere württembergischen Nachbarn ging. Den Abend nutzten wir nach einem ausführlichen, ruhigen Abendessen zur Partieanalyse, Vorbereitung, Werwolfspielen und ein kurzer Ausflug zum benachbarten Oktoberfest. Auch heute mussten alle wieder früh zu Bett, um neue Kraft zu tanken für die nächste Doppelrunde.